Fisheye and the cyclist

Nach längerer Zeit bin ich am Wochenende endlich mal wieder dazu gekommen, einen Sportler in Action zu fotografieren. Denny mit seinem BMX Bike hatte ich zwar schon mehrfach vor der Kamera, aber die Akrobatik dieser Sportart und seine Präsenz vor der Kamera hat mich beeindruckt, weshalb ich froh war, dass Denny auf meine Shootinganfrage sofort ansprang und wir für Anfang Oktober sogar noch mal richtig geniales Wetter hatten. Ein wunderbarer Spätsommertag im Frühherbst.

Für mich war das die Gelegenheit, mein Fisheye Objektiv endlich auch mal für Sportaufnahmen einzusetzen. Genau dafür habe ich es nämlich letzten November eigentlich gekauft.

So sind die meisten Aufnahmen mit dem Fisheye entstanden und meist gegen die Sonne, da das Nikkor AF 16mm Fisheye wirklich gutmütig bei Gegenlicht ist.

Gearbeitet habe ich bei ISO 64, Blenden um die 5,6-8 und entsprechend kurzen Verschlusszeiten. Geblitzt wurde mit dem alten Elinchrom Ranger RX (1100 WS) mit S-Kopf und einem Ranger Quadra mit HS-Kopf. Die Blitzzeiten lagen zwischen 1/1000-1/2000s.

Hier einmal ein paar Bilder von Denny auf seinem Bike.

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Fuji X100f - große kleine Blitzkamera

Erstklassige Kameras gibt es viele, auch solche mit Retrooptik sind in den letzten Jahren immer populärer geworden. Warum also eine Kamera ohne Wechseloptik und zu einem Preis einer gestandenen DSLR oder Systemkamera kaufen?

Zugegeben, meine erste Erfahrungen mit Fuji und einer XE-1 sowie einer X100s vor ein paar Jahren waren ernüchternd. Beide waren eher gemütliche Naturen, die sich ordentlich Zeit beim Anschalten und Fokusieren ließen und deren digitale Sucherbilder mich gerade bei schwachem Licht nicht wirklich überzeugten. Zwar waren die Bildergebnisse bei den JPGs aus den Kameras über jeden Zweifel erhaben. Die Umwandlung der Rohdaten aus dem X-Trans Sensoren war in der Anfangszeit aber zumindest mit der von mir genutzten Adobe Software nicht überzeugend. Kurzum: irgendwie bin ich immer wieder bei meiner Nikon gelandet.

Warum also wieder eine Fuji?

 

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Nikon Fisheye 2,8/16mm an FX

Durchstöbert man das Internet nach Informationen und Erfahrungsberichten zu Fisheye Objektiven, die an einer Nikon Kamera nutzbar sind, so findet man meistens Artikel zum DX 10,5mm Fisheye, das allerdings an Vollformat nur mit Einschränkungen nutzbar ist. Informationen zum älteren Vollformat 16mm Fisheye sind hingegen relativ rar und zwar auch gerade dann, wenn man wissen möchte, wie es sich an aktuellen, hochauflösenden Nikon Kameras schlägt.

Jedenfalls ging es mir so, als ich mich über das Nikon Fisheye 16mm informieren wollte.

Während meines Aufenthaltes in Nepal hatte ich in Kathmandu mehrfach die Möglichkeit, das Objektiv bei einem Händler auszuprobieren. Der Preis war gut, letztlich habe ich aber Abstand vom Kauf genommen, da ich mir nicht sicher war, woher der Händler seine Ware bezieht.

Als ich vor einigen Wochen ein Gebrauchtangebot für das Objektiv hier ganz in der Nähe hatte, habe ich dann zugeschlagen und mein Samyang Pro 14mm danach dann verkauft.  Klar, das Samyang 14mm ist kein Fisheye und damit vermutlich unkomplizierter im Einsatz. Andererseits möchte ich den Weitwinkel gerne bei dynamischen Sportaufnahmen einsetzen und da ist der AF durchaus eine Hilfe, zumal dann, wenn der Sportler sehr nah an der Kamera ist.  Da war beim Samyang immer die Notwendigkeit, vor zu fokussieren., außerdem ist die Farbabbildung des Samyangs eine völlig andere (deutlich wärmer als die Nikkore). So wurde es also das Nikon Fisheye.

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In der Welt der Großen Sprünge - die Zweite

Nach gut einem Jahr Pause hatte ich nun endlich zum zweiten Mal die Möglichkeit, einen Atlethen aus dem Ashigaru Team vor der Kamera zu haben. In den letzten Wochen habe ich mich auf das Shooting gefreut und überlegt, wo geeignete Locations zu finden sind.

Aus den Erfahrungen mit dem ersten Shooting mit Andy und aus Telefonaten mit André, dem Parkour Sportler, den ich diesmal fotografieren wollte, wusste ich etwas genauer als beim ersten Mal, welche Kriterien eine passende Location erfüllen muss.

Und so haben André und ich die Mehrheit der aktuellen Fotos an einer Wald-Fels-Location bei Angelburg aufgenommen. Wie beim ersten Shooting hat mich die Kombination aus Kraft, Körperbeherrschung, Gleichgewichtssinn und Schnelligkeit auch dieses Mal wieder beeindruckt. Tags zuvor habe ich mir die Location noch einmal angeschaut, auch um zu sehen, wie nass Felsen und Waldboden sind, da es in den zurückliegenden Tagen immer mal wieder geregnet hatte. Natürlich wollte ich auch nochmal auf Nummer sicher gehen und mir den Sonnenstand am späten Nachmittag nochmal genau anschauen, um da am Tag des Shootings möglichst keine Überraschungen zu erleben.

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Erfahrungen mit dem EL-Skyport HS für Nikon

1/400s, Blende 13, ISO 100
1/400s, Blende 13, ISO 100

Als Elinchrom letztes Jahr im Herbst den neuen Skyport HS vorstellte, war ich gerade im Himalaya unterwegs. Zurück im Kathmandutal bin ich dann beim Stöbern im Netz über diese Neuheit gestolpert, die mich sofort interessiert hat. Ich nutze seit Jahren Elinchrom Blitze und habe meinen großen Elinchrom Ranger RX in den letzten Jahren mit Pocketwizard Sendern/Empfängern angesteuert, was mit dem Ranger gut funktionierte. Die Idee, meine Studioblitze für drinnen und draußen nun mit ein und demselben Gerät ansteuern zu können und nun endlich mit einem Elinchrom Sender die Kurzzeitsynchronisation realisieren zu können, hat mir sehr gut gefallen, so dass ich mir das Gerät vor ein paar Wochen zugelegt habe und derzeit ausgiebig einteste. Neben einigen Porträt-Shootings war ich froh, das Gerät auch mit einem BMX Fahrer ausprobieren zu können (danke Denny), weil dort die Kurzzeitsynchronisation wirklich zeigen kann, wie gut sie funktioniert. Bei den schnellen Bewegungen und Drehungen auf dem Rad kommt man sehr schnell zu Unschärfen, zumal dann, wenn man mit der normalen Blitzsynchronzeit blitzt. Dann kann nämlich das Sonnenlicht selbst bei einem sehr schnell abbrennenden Blutz ausreichen, um Kantenunschärfen um den Biker entstehen zu lassen. Aber nun zurück zu dem Skyport HS.

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Kuala Lumpur

Aus dem noch warmen, aber nicht mehr heißen Nepal kommend, hat mich Kuala Lumpur schon morgens mit tropischer Hitze empfangen. Auf dem Flughafen bzw. im vollklimatisierten Zug vom Flughafen in die Stadt hinein, habe ich davon zunächst noch nich viel gemerkt. Aber als ich an der Station KL Sentral den Zug verlassen habe, ist mir die Hitze regelrecht entgegen gestoßen. Der Weg mit dem Monorail in den Stadtteil Bukit Bingtang und von der Haltestelle die wenigen Minuten bis zu meiner Unterkunft haben gereicht, um mich völlig durchnässt im eigenen "Saft" ankommen zu lassen.

Ohne Gepäck bin ich dann erst einmal drauf losgelaufen in Richtung Twin Towers, dem modernen Wahrzeichen der Metropole in Malaysia. Auf dem Weg dorthin durchquert man das moderne Kuala Lumpur, man befindet sich zwischen Häuserschluchten oder in den großen Malls, in denen jeder Konsumwunsch befriedigt wird.

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Parkour - in der Welt der großen Sprünge

Lange wollte ich schon diesen Sport fotografieren, ist er für mich doch eine spannende Mischung aus Tempo, Action, Kraft und Koordination. Zudem kann man ihn an ganz unterschiedlichen Locations fotografieren, was es als Fotograf dann noch einmal reizvoller macht.

Gestern hatte endlich die Möglichkeit, ein Shooting mit einem Parkours-Athleten zu machen und zum Glück waren auch die Wetterbedingungen optimal. Ein schöner Frühlingstag mit angenehmen Temperaturen und reichlich Sonne. Lediglich abends war der Dunst in der Luft deutlich, weshalb der Sonnenuntergang dann etwas diesiger war, als mir lieb gewesen wäre.

Zum Einsatz kamen die Nikon D810 mit verschiedenen Optiken (meist AF-S 18-35mm, 1,8/50mm und 1,8/85mm) sowie meine Elinchrom Blitzanlage mit Normalreflektor (inkl. Grid) oder 100er Deep Octa.

Insgesamt hat das Shooting etwa 6 Stunden gedauert und wir haben so an 4 unterschiedlichen Locations fotografieren können.

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Seifenblasenzauber vor der Kamera

Nach mehreren Anläufen, bei denen uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, hatte ich gestern die Möglichkeit, ein Team von Seifenblasen-Künstlern zu fotografieren und habe dafür eine Stelle ausgesucht, die lange ein schönes Abendlicht hat. An der Location angekommen, habe ich meine Blitzanlage und das andere Equipment aufgebaut während die drei sich auf das Spiel mit den vergänglichen Farben vorbereitet haben.

Seifenblasen, zumal sehr große, sind eine Herausforderung vor der Kamera. Ihre Flugbahn ist nicht wirklich berechenbar und damit auch nicht der Hintergrund, vor dem sie stehen.

Als die Sonne dann langsam unterging war der leichte Wind allerdings ganz günstig und kam aus der richtigen Richtung. Anbei ein paar Ergebnisse von diesem Shooting, das mir persönlich sehr viel Freude gemacht hat, weil es einfach einmal neue Herausforderungen mit sich brachte.

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Evoc CP26l - die Fotorucksack Alternative aus München

In den letzten 15 Jahren haben mich durchweg Lowepro Rucksäcke begleitet, zunächst der Mini Trekker Classic. Als der zu klein wurde, kam dann der Phototrekker Classic, den ich mehr als 10 Jahre genutzt habe bevor in den letzten Jahren ein Nature Trekker AW kam, den ich von einem Freund übernommen habe, zu dessen Rücken er nicht passte. Dazu kam vor 2 Jahren ein Pro Trekker 400 AW, den ich nach wie vor dann nutze, wenn wirklich großes Gepäck transportiert werden muss (z.B. Elinchrom Ranger Blitzanlage). Bis auf den Pro Trekker sind die Lowepro Kamerarucksäcke für mich mittlerweile Geschichte. Im letzten Herbst habe ich bei meinem Fahrradhändler mit dem CP26l einen EVOC Kamerarucksack gesehen, desssen Konzeption und Tragekomfort mich überzeugt haben.

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Nikon SB500 - ein Praxisbericht

Da es beim Kauf der Nikon D810 einen Gutschein über 150 Euro von Nikon gab, habe ich länger überlegt, was ich von diesem Gutschein kaufen soll. Akkus habe ich genug, bei Objektiven gibt es derzeit bei mir auch keine Wünsche und Speicherkarten von Nikon? - ne dann doch lieber Sandisk und Co. Zubehör wie z.B. Auslösekabel? Ist schon in der Fototasche! Also habe ich mir den SB-500 mal näher angeschaut. Mit Gutschein war der für einen relativ kleinen Zusatzbetrag zu erwerben und ist erstmal ein sehr kompakter Blitz der aber eine relativ gute Leitzahl und damit Reichweite bietet. Anders als sein Vorgänger, der SB 400 besitzt der neue Nikon Blitz einen dreh- und schwenkbaren Reflektor und kann im Nikon CLS System als Master (mit D750 und D810) und Slave (auch mit anderen Nikon Kameras, allerdings nicht in allen Kanälen) eingesetzt werden.

Interessant finde ich den Blitz vor allen Dingen aufgrund seiner geringen Größe in Verbindung mit dem Schwenkreflektor. Die geringen Abmessungen lassen ihn als optimalen Blitz für Reisen erscheinen, bei denen es auf Gewicht ankommt, man aber dennoch ordentlich Blitzleistung benötigt. Nach einigen Wochen und ersten Einsätzen in der Praxis hier mal meine Eindrücke zu dem Gerät.

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Fotoshooting in einer Sportschule in Göttingen

Nikon D810, ISO 320, 1/125s, Blende 13, 50mm, Hauptlicht von vorne links, Nikon Blitze von hinten
Nikon D810, ISO 320, 1/125s, Blende 13, 50mm, Hauptlicht von vorne links, Nikon Blitze von hinten

Vor einigen Tagen hatte ich die Möglichkeit, Bilder in einer Sportschule in Göttingen zu machen. Schwerpunkt der Aufnahmen sollte im Bereich Kampfsport und Kraftsport liegen. Da die Schule in den ersten Januartagen geschlossen war, hatten wir die völlig für uns allein und konnten ungestört fotografieren.

Jerko, das Model, wollte ein paar typische Sportbilder für seine Sportarten haben. Zum Einsatz kamen neben der D810 und diversen Objektiven (meist AF-S 1,8/50mm und AF-S 1,8/85mm, vereinzelt AF-S 4/70-200mm) der Elinchrom Ranger mit 100cm Deep Octa (mit Diffusoren oder mit Deflektor als "Beauty Dish"), ein kleiner Elinchrom RX one und mehrere, zum Teil alte Nikon Blitze, die über Lichtzelle ausgelöst wurden (SB 25 und SB 26).

Ausgelöst und gesteuert wurde der große Elinchrom Blitz über den Pocketwizzard Mini TT1 und den Empfänger für die Elinchrom Ranger Blitze.

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D810 und Sigma 1,4/35mm Art

Jahrelang hatte ich mir gesagt, dass ich auch bei den Objektiven ausschließlich bei Nikon bleiben würde. Zwar hatte ich 1995 zu Analogzeiten mit Minolta und zwei lichtstarken Sigma Optiken gute Erfahrungen gemacht, was mir damals als Student entgegenkam, da diese Optiken deutlich günstiger als die Minolta Objektive waren. Mit dem Umstieg auf Nikon stellte sich für mich die Frage nach Fremdobjektiven erstmal nicht, weil man dort auch für relativ kleines Geld viele ältere Nikkore bekommen konnte. Und dann habe ich immer wieder gerade bei Sigma von Freunden gehört, dass sie ältere Objektive (meist HSM der ersten Generation) nicht mehr mit AF an einer neuen Kamera nutzen konnten, so z.B. bei einem guten Freund, der allerdings mit Canon fotografiert. Und da Sigma, Tamron und Co. sich einige Jahre (hochwertige Makros ausgenommen) verstärkt auf Kit-Zooms oder, im Falle von Sigma, auf extreme Telebrennweiten konzentriert haben, habe ich diese Objektive nicht mehr sonderlich auf dem Schirm gehabt.

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Nikon D810 - erste Erfahrungen

Bei Neuerscheinungen im Internet geht es immer ganz schnell, bis die ersten Tests online gestellt werden. Mitunter wird die Kamera ausgepackt, 10 Minuten damit gespielt und dann ein Review geschrieben. Andere machen dies gar, ohne mehr als die Specs der Kamera zu haben.

Ich nehme für mich nicht in Anspruch, einen Testbericht im klassischen Sinn zu schreiben, sondern ich möchte über meine Erfahrungen mit der Kamera in den für mich typischen Einsatzbereichen sprechen. Da ich viel mit Blitz (Elinchrom und Pocket Wizards) arbeite und dabei draußen gerne gegen die Sonne anblitze, fotografiere ich nicht so häufig mit höheren ISO-Werten. Gleiches gilt für meine Landschafts- und Stadtaufnahmen, bei denen dann eher mal das Stativ mit von der Partie ist.

An passenden Stellen werde ich die Kamera mit den beiden Modelle vergleichen, mit denen ich zuletzt fotografiert habe bzw. immer noch fotografiere, der D800E und der D600.


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Wald im Licht - Nebel und Sonne am 1. November

Nikon D600, AF-S 18-35mm bei 18mm, 1/80s und Blende 7,1
Nikon D600, AF-S 18-35mm bei 18mm, 1/80s und Blende 7,1

Bei November denkt man ja in der Regel an graues Einerlei und an wenig Licht und Farbe. Da für heute die Wettervorhersage der Jahreszeit entsprechend gut war (lange Nebel aber eben auch die Chance auf Sonne), bin ich gegen 8.00 Uhr auf einen kleinen Höhenzug gefahren. Ich hatte die Hoffnung, dass die noch relativ flach stehende Sonne da bald gegen den Nebel ankommen würde und es schöne Lichtstimmungen gibt.

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Herbst im Elbsandsteingebirge

In der zurückliegenden Woche haben wir zu zweit die Felslandschaften der sächsischen und böhmischen Schweiz erwandert. Während wir in zurückliegenden Jahren nicht immer Glück mit dem Herbstwetter hatten (einmal z.B. Schnee Anfang Oktober), hat diesmal viel gepasst und es gab einige schöne Lichtstimmungen.

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In den Wäldern Nordhessens

Im Hutewald Halloh bei Alberthausen
Im Hutewald Halloh bei Alberthausen

Frühes Aufstehen fällt nicht immer leicht, aber gerade im Herbst sind die Chancen, dass man als Fotograf reich belohnt wird, hoch. So auch gestern morgen. Eigentlich ist der Sonntag ja ein Tag, an dem man sich drauf freut, mal länger im Bett zu bleiben. Da die Wettervorhersage aber gut war, habe ich mir den Wecker auf 5.50 Uhr gestellt und bin dann zum Halloh gefahren, einem wunderbaren Wald nahe Bad Wildungen.

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Blitzen mit Pocketwizards – unterwegs jenseits der Blitzsynchronzeit

D600, 18mm, ISO 500, 1/1600s, Blende 8, Elinchrom Ranger RX mit 100er Octa und Speedlight
D600, 18mm, ISO 500, 1/1600s, Blende 8, Elinchrom Ranger RX mit 100er Octa und Speedlight

 

Seit nunmehr einem Jahr fotografiere ich regelmäßig mit den Pocketwizards, kleinen Funksendern und Empfängern, die das drahtlose Blitzen unkomplizierter machen. Zum einen setzen sie anders als Nikon selbst nicht auf ein Infrarot- sondern ein Funksignal und sind damit auch draußen und bei großen Helligkeiten zuverlässiger einsetzbar.

 

 

 

Zum anderen erlauben sie auch mit Studioblitzen bzw. Outdoorblitzen mit Generator oder eingebautem Akku das sogenannte Blitzen mit Hypersyc, so wie Pocketwizard das nennt. Damit wird das Blitzen jenseits der Blitzsnychronzeit, die bei gängigen Kameras in der Regel bei 1/125s bis hin zu einer 1/250s liegt, beschrieben.

 

 

 

Wo brauche ich das und wie funktioniert das?

 

 

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Tokina AT-X Pro 2,8/100mm Macro - erste Erfahrungen

Das Tokina AT-X Pro Macro 2,8/100mm ist ein relativ kompaktes Macroobjektiv, das einen maximalen Abbildungsmaßstab von 1:1 erlaubt. Im Netz findet man zwar ein paar Berichte und Testergebnisse zu dieser Linse, meist sind diese aber schon ein paar Jahre alt, da das Objektiv seit etlichen Jahren von Tokina angeboten wird. So hat z.B. Photozone einen Test, allerdings an der APS-C DSLR Nikon D200, die ja nun wirklich nicht mehr up to date ist.

 

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Am Wochenende im Wald

Letztes Wochenende habe ich ein Outdoor Sportshooting mit einem jungen Sportler aus der Nähe von Paderborn gemacht. Unter anderem wollten wir ein paar Bilder fotografieren, die Kampfsportelemente mit einer eher mystischen Anmutung verbinden. Gedacht habe ich dabei an Fantasyfilme bzw. Grimms Märchen.

In einem Wald mit wunderbaren alten Bäumen haben wir dann dieses Bild realisiert. Durch den Einsatz von zwei Blitzen konnte der Einfluss des Dauerlichts an diesem bewölkten und regnerischen Samstag minimiert werden. Der große Blitz mit Softbox kam von links, ein kleiner Aufsteckblitz für die Streiflichter von rechts.

In Photoshop wurde noch eine Vignette und eine Lichtimmung (Sonnenstrahlen) in das Bild eingearbeitet.

Achso ... wichtig ist auch noch, dass sowohl der große Blitz (Elinchrom Ranger) und der kleine (SB 900) mit Pocketwizards aufgelöst wurden, was mir erlaubt hat, auch kürzere Zeiten als die Blitzsynchronzeit zu wählen. Dieses Bild wurde mit 85mm bei Blende 2 und 1/400s geblitzt.

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